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Wie gehts weiter?

Nichts ist Einfach

Leider konnte ich, obwohl es geplant war und die Vorbereitung für die Herbstsaison 2011 auf vollen Touren lief, es nicht realisieren, auf die Wettkampfbühne zu gehen.
Grund war damals ein Jobwechsel, der mir die Tour verhagelte, bzw. ein Fortführen einer Wettkampfdiät nicht zuließ.
Ich habe aber weiter trainiert, aber halt ohne den Fokus auf eine Wettkampfpräsenz.

Als ich dann in 2015 auch noch ein künstliches Schultergelenk bekam, dachte ich lange: NIX GEHT MEHR!

Nach einigen dann folgenden weiteren gesundheitlichen Eskapaden entschied ich mich im Mai 2018, wieder zu den Wurzeln zurückzukehren und mich meinen Dämonen zu stellen.

Im Umkehrschluß hieß das: ANGRIFF und Training.
Nicht so "verbissen" wie früher, jedoch mit dem sonstigen gleichen Anspruch an Training und Ernährung und natürlich der Philosophie hinter dem Ganzen.

Warum schreibe ich "verbissen"?
Bestreitet man als Wettkampfathlet im Bodybuilding das erste mal eine Saison, hat dies also vorher noch nie gemacht oder sich damit auseinandergesetzt (warum auch), so macht man vieles falsch, bzw. hat Angst davor, etwas nicht richtig umzusetzen, was einem seitens seiner Vorbereiter aufgetragen wird.
Man hat Zweifel nicht rechtzeitig in Form zu kommen, vielleicht zu schnell zu viel Gewicht zu verlieren oder in dem Zusammenhang auch kostbare und antrainierte Muskelmasse zu verlieren.
Was darf man essen, was nicht?
Wie trainieren?

Gerade der Umgang im sozialen Umfeld ist da nicht einfach.
Menschen, die einen vielleicht nur als Rampensau kennen, die bei jeder Feier, dem Grillevent oder der Party zugegen ist und auch mitfeiert, können irgendwann nicht verstehen, dass man sozusagen abstinent lebt, bzw. auf seine Ernährungsform achtet, teilweise sein Essen sogar selber mitbringt oder keinen Alkohol trinkt.
Das Umfeld reagiert zum Teil mit Unverständnis auf die eigene Vorgehensweise und fühlt sich auch vor den Kopf gestoßen, denn Bodybuilding signalisiert nicht immer positive Meinungen.
Der grundlegende Vorteil, den ich irgendwann sah, war, dass man irgendwann erkennt, wer wirkliche Freunde sind und mich als Mensch so nahmen und akzeptierten, wie ich bin.

Wie gesagt, man lernt auch hier und weiss irgendwann, wer einem gut tut und wer nicht so wirklich.

Macht man Wettkampfbodybuilding dann aber regelmässig, "wachsen" neue Menschen im Umfeld ja damit auf und kennen dies nicht anders.
Will sagen, die grundlegende Akzeptanz ist dann eine ganz andere.

Auf der Startseite stehen unten am Seitenende Sprüche, die zu einer Art Leitsätze geworden sind:

"Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, Andere gibts nicht " so sagte irgendwann Konrad Adenauer und dieser Spruch signalisierte mir, einfach mal nicht immer alles in Frage zu stellen, vor Allem aber, sich selber in der Meinung zu Menschen im sozialen Umfeld, aber auch im Job einfach mal zu entschleunigen.
"Take it or leave" it passt dazu auch ganz hervorragend.
Was ich nicht ändern kann, ist halt so!
Wenn es aber unter bestimmten Gesichtspunkten nicht mehr tolerierbar ist, die eigene Persönlichkeit und deren Entfaltung sogar nachhaltig behindert oder einschränkt wird, muss es geändert werden.
Damit bin ich immer gut gefahren.

"ICH BIN NICHT AUF DER WELT UM SO ZU SEIN WIE ANDERE MICH HABEN WOLLEN ! "
Eigentlich DIE Kernaussage, welche mich durchs Leben bringt, der wie eine Art roter Faden den Weg bestimmt.
Natürlich muss man sich auch gewissen Dingen oder Aufgabenstellungen/Herausforderungen stellen.
Dennoch muss man sich weder selber verbiegen, noch durch andere verbiegen lassen, nur um irgendwelchen angeblichen Sichtweisen Anderer Rechnung zu tragen oder nicht so zu sein, wie man als Mensch ist.

Meine persönliche Sichtweise

Ich mag es, im Wettkampf zu stehen, mich zu präsentieren und mit anderen zu vergleichen und zu messen.
Natürlich gibt es nicht wenige, die sagen, ob man sich mit Ü50 sowas noch antun möchte/muss/soll.
Ja warum denn nicht?


Solange man Spaß an etwas hat, sich gut fühlt und weiss, was man sich noch zumuten, aber auch zutrauen kann, sehe ich kein Problem darin, weiter DAS zu machen, was einem Spaß bereitet.

Im Gegenteil: Wer noch "seine" Vision von etwas hat und bereit ist, darauf hinzurbeiten, seine Leidenschaft auch zu transportieren, sollte das auf jeden Fall tun.
DAS aber beziehe ich nicht nur auf den Sport, sondern auf viele Lebensbereiche, auch im Job, dem sozialen Umfeld, etc.

Irgendwann erwischt es einen und man ist dann evtl. wirklich nicht mehr dazu in der Lage!

Ich jedenfalls möchte irgendwann nnicht sagen müssen: "Hätteste mal"..........