Appi-Mobil

Projekt Party-/Bollerwagen-Tuning

Hier möchte ich von der Dokumentation des Baus unseres Party- und Bollerwagens berichten.
Das Projekt war wie so viele mittlerweile, als Videoprojekt ausgelegt, daher existieren nicht wirklich viele Bilder vom Bau.
Auch hier möchte ich auf die Dokumentation in Youtube verweisen.
Ich habe hier 5 (FÜNF) teile mit Filmaterial hochgeladen und mich immer nur darauf konzentriert, möglichst weng Langeweile für den Zuseher aufkommen zu lassen. Die Teile sind immer so 10 Minuten lang, ausser Teil 5, der hat fast 20 Minuten, wartet aber auch mit dem Finale auf.
Ein paar kurze Erklärungen und zum Warum erhaltet Ihr natürlich auch hier weiter unten auf der Seite.

Der Anfang und Warum überhaupt

Die Idee geisterte mir schon lange im Kopf rum und als ich mit meinen Holzwerkprojekten soweit durch war, dass wieder Zeit und Lust auf etwas Neues vorhanden waren, ging es in die grobe Planung.

Man liest viel von Vatertags- oder Maiwagen die einige bauen und mit üppiger Technik in Bezug auf Musik und technische Spielereien ausstatten, dass ich für mich erst einmal überlegen und festlegen musste, was ich denn eigentlich wollte.

Als Vatertags-, Mai- oder Festwagen diente er wohl nur wenig, bzw. sind wir jetzt nicht unbedingt die Zielgruppe, die bei irgendwelchen Umzügen mit solch einem Gefährt on Tour geht. Als Partywagen, als Alternative zu einem Stehtisch im Garten bei Partys oder Feiern, wo man sich dran stellen kann, schon eher.

Dementsprechend sollte auch das „Ding“ konzipiert werden. Also weniger eine Beschallungsanlage auf Rädern, sondern eher ein mobiler Stehtisch mit Möglichkeit der Getränkekühlung, der Platzierung eines Sonnenschirms und ein wenig Beleuchtung als Spielerei. Es sollte Robust und dennoch leicht zu rangieren sein, denn die Option, damit trotzdem mal „on Tour“ zu sein, wollten wir uns dennoch offen halten, dementsprechend sollte es schon autark sein, was die Stromversorgung der Beleuchtung und Beschallung anging.

Als Beschallung habe ich mich bewusst gegen eine Soundanlage mit Autoradio und Verstärkern und Boxen entschieden, da ich von sowas wenig bis gar keine Ahnung habe und ich ursprünglich (da halt nur Gartentauglich) sogar mein Makita Baustellenradio integrieren wollte, da es über Bluetooth/AUX-In und noch wichtiger, über Akkubetrieb verfügt.
Ich habe mich dann zwar für eine andere mobile Lösung entschieden, doch dazu später mehr.

Erste Planung

Als Erstes schaute ich mich mal bei Ebay um, ob es nicht im näheren Umfeld einen Bollerwagen gab, der zudem noch günstig und in gutem Zustand war.
Fündig wurde ich dann in 10km Entfernung und konnte für 28€ einen soliden Bollerwagen erwerben.

Original Bollerwagen

Solides Teil

Als erste Handlungen habe ich hier diesen Bollerwagen zerlegt, so dass nur noch der Rahmen mit Rädern übrig war.
Auf diesen Rahmen wollte ich aufbauen.
Ich besorgte mir im Baumarkt eine Siebdruckplatte und montierte diese auf das Gestell.
Auf dieses „Grundgerüst“ wollte ich dann den Aufbau vornehmen. Als Holz wählte ich OSB-Platten, da diese günstig und einfach zu bearbeiten sind und zudem auch kleine Fehler verzeihen.
Als Rahmen und um die OSB-Platten verschrauben zu können dienten dann Rahmenhölzer und –latten.

Warten auf Demontage

Bollerwagen Rahmen

Holzzuschnitt fertig

Rahmenholz wartet auf Verwendung

Um mir selbst eine grobe Vorstellung zu ermöglichen habe ich das ganze grob skizziert:

Erster Entwurf

Seitenansicht Bollerwagen im Entwurf

Von den o.g. Vorgaben bin ich dann im Verlaufe des Projektes abgewichen, jedoch bin ich der eingeschlagenen Linie schon treu geblieben.

Wichtig war mir die Kühlfunktion. Diese wollte ich mit einer integrierbaren Kühlbox umsetzen. Noch wichtiger war mir hier, dass man von oben an die Kühlbox gelangen und diese öffnen konnte.
Da ich bei vielen US-Woodworkern Konstrukte für mobile Kühlungen gesehen habe, wollte ich dies auch so umsetzen.

Den Bau habe ich dann komplett auf Video dokumentiert, um zu zeigen, wie ich das gebaut habe und um anderen evtl. Anregungen zu geben, so etwas auch oder so ähnlich mal in Angriff zu nehmen.

Natürlich wollte ich auch einige Spielereien oder Gimmicks mit einbeziehen. Dies reduzierte sich dann aber im Verlaufe des Projektes auf die Beleuchtung mit LED-RGB-Stripes, einem Voltmeter und einem Batteriewächter für die 12V-Autobatterie.
Die Stripes sind per Fernbedienung dimmbar und über einen Schalter generell auch komplett von der Batterie trennbar.
Eine Fanfare soll auch noch irgendwann verbaut werden, ein Schalter ist dafür bereits vorgesehen.
Des Weiteren überlegte ich, Baustellenleuchten mit einzubeziehen, dies habe ich aktuell noch nicht umgesetzt, dies wir aber evtl. noch folgen.

Da ich das ganze, wie schon erwähnt, als Youtube-Video-Dokumentation konzipiert habe, gibt es kaum Bilder.
Hier ein paar aus den Anfängen des Baus, bzw. ein kurzer Spoiler ;-)

Erste Schritte

Bodenplatte Siebdruck

ursprünglicher Rahmen

Kühlung steht

kurz vor Fertigstellung

fast Fertig

Erster Kurzeinsatz zu Halloween

Bollerwagen finale Version

Partywagen fertig