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Mein Home-Gym

DIY Home-Gym

Die Idee

Wie schon mitgeteilt, wollte ich mir eine Möglichkeit schaffen, möglichst Allumfassend wieder ins Training einzusteigen.
Fitnessstudio kam gar nicht mehr in Frage, das Thema ist durch!

Also was tun?
Bauen, na klar.
Nur wieviel Platz brauche ich und was will ich denn alles trainieren?

Nach längerer Recherche im www und auf einschlägigen Seiten (hauptsächlich aus den USA) war klar, in welche Richtung es gehen sollte.

In den USA sind es die sogenannten GARAGE-GYMS, die sich die Trainierenden aufbauen.
Hier in den Staaten ist es aber auch so, dass meist diese typischen Doppelgaragen zu finden sind, die eine Menge Platz bieten.
Ähnlich, wenn sich jemand in so einer Garage eine Werkstatt einrichtet, installieren viele ein GYM.
Gym hört sich jetzt so nach typischem Fitnessstudio an, was es aber überhaupt nicht ist. Eher im Gegenteil.

Vorgabe, bzw. die Idee dahinter ist, zum Einen auf möglichst gereingem Raum oder Platz, möglichst viele Übungen für nahezu jede Muskelgruppe durchführen zu können.
Also weg von vielen Einzelgeräten hin zu einer Kombilösung.
Grundsätzlich bestehen diese WorkOut-Areale dann aus einem Rack, an oder in dem man Kniebeugen genauso machen kann, wie Bankdrücken oder Kreuzheben.
Das sind DIE drei Eckpfeiler des Muskelaufbaus.
Hinzu kommen dann meist noch Zugmöglichkeiten über Seilzüge für Rücken- oder Armtraining.
Hier ist der Platzbedarf solcher Racks meist so gering, dass sich immer irgendwo ein Platz finden lässst, dies zu positionieren.

Also war klar: ich baue mir was aus Holz, was den o.g. Kriterien Rechnung tragen sollte.
Aber nicht in der Garage, sondern im Keller.

Wen es interessiert, dem habe ich am Ende (HIER) eine Auflistung der verwendeten Materialien und des Zubehörs erstellt..
Vielleicht ist dies für den Einen oder Anderen ja nützlich, sollte jemand dies oder so ähnlich nachbauen wollen.


Die Umsetzung

könnt ihr HIER sehen:

Pimp my PowerRack

Der Anfang war gemacht.
Nun wollte ich aber noch die Möglichkeit eines Seilzugs nutzen um z.B. Zugübungen für den Trizeps, Rücken und die Schulter machen zu können.
Ich besorgte mir daher weitere Komponenten, wie Seilrollen, ummanteltes Stahlseil und Karabiner.
Diese habe ich dann an den beiden Längsseiten verbaut.
Als Gewichtsaufnahme diente mir ein Stück 300mm Rohrnippel, den ich mittels einer Flanschplatte auf ein etwas schwereres Stück Holz befestigte.
Oben brachte ich dann noch ein Endstück an, welches ich mit einem Gewindehaken und zweier Schrauben sicherte

Um nun auch die Scheiben der Olympiahantel nutzen zu können und für besseren Halt zu sorgen, habe ich hier noch ein vorhandenes Stück Isolierung für Heizungsrohre übergestülpt,
Fertig war mein Seilzug.

Es fehlten jetzt nur noch die verschiedenen Griffe für die Zugübungen.
So orderte ich noch ein Set mit einem Einzelhandgriff, einem Trizepsseil und einem Rudergriff.


Des Weiteren brauchte ich ja auch noch Gewichte und Hantelstangen.
Auch diese habe ich über einen Sportgerätehersteller bezogen (Kosten und Produkte siehe weiter unten)

DIY Seilzug fürs PowerRack

No Excuses - Keine Ausreden

Scheibenablage

Um die Gewichtsscheiben immer zentral greifbar zu haben, habe ich mir nach Vorlage und vorheriger Recherche auf Pinterest eine Ablage aus Holz gebaut.
Sehr stabil und für meine insgesamt vorhndenen ca. 130kg an Scheiben (1,25 -25kg) absolut ausreichend. Da wackelt nichts.

Hantelbank

Ursprünglich wollte ich mir eine Hantelbank selber bauen.
Da ich aber eine klappbare und in der Neigung verstellbare Variante haben wollte, habe ich kurzer Hand in der Aktion eines Sportgeräteherstellers eine gekauft.
Nicht, dass ich keine Bank hätte bauen können. Eine Flachbank wäre recht einfach gewesen, auch was die Stabilität betrifft.
Eine zusammenklappbare UND noch verstellbare Bank wollte ich dann aber doch nicht bauen und vertraute da auf ein Markenprodukt.
Ein weiterer Vorteil lag darin, dass diese Bank bereits vormontiert und zusammengebaut (weil klappbar) geliefert wurde.
bei einigen Wettbewerbsprodukten las ich immer wieder was von ungenauen Bohrlöchern und ausgerissenen Schrauben bei der Montage und das die Löcher nicht immer 100%ig übereinstimmten.

Fazit

Ich persönlich muss sagen, dass ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden bin.
Im Gegenteil: ich kann JEDE Muskelgruppe trainieren und kann durch die umfangreichen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, die Muskeln auf verschiedenste Arten und Weisen trainieren, so dass auch in Punkto Übungsvariationen keine Langeweile aufkommt.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, bauen oder kaufen, dem kann ich nur empfehlen, beim Kauf auf gute und etwas höherpreisige Gerätschaften zurückzugreifen.
1. Seid ihr da eher sicher, auch Qualität zu bekommen, was sich in Stabilität und damit
2. Eurer Gesundheit und Sicherheit wiederspiegelt.

Hätten Kosten, vor Allem aber die Aufstellmaße im Kellerraum (max. 2m Deckenhöhe) keine Rolle gespielt, so hätte ich bestimmt auch mit dem Gedanken gespielt Marktführer auf dem Markt der Sportgeräte ( die USA sind da absolut ein Traumland) zu erwerben.
Ich aber musste mich an das Deckenmaß halten und damit kam für mich eh nur ein Eigenbau in Frage.
Ob das gebaute nun extrem günstiger ist, als etwas gekauftes, kann ich nur grob schätzen.

Ich schätze den Preisvorteil aber selber auf ca. 250-300€.
Dazu isses dann auch MEINES.

Mein Vorteil:
- Auf MEINE Bedürfnisse und Maße ausgelegt.
- ALL IN ONE