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Werkstattumbau2017

Werkstattupdate 3.0

Es begab sich zu einer Zeit.......

........ so ähnlich könnte ich tatsächlich die Motivationen zum erneuten Umbau und neuer Aufteilung der Geräte, Tische, etc benennen.

Ich versuchs auf die Fakten zu reduzieren:

Ich habe in kurzer Zeit relativ viele Projekte abgeschlossen. So den Anschlag für den Frästisch, den Erste Hilfe Kasten, das Valentinsgeschenk und das beleuchtete große Herz.
Dann wollte ich eigentlich für einen Freund Schubladeneinsätze anfertigen, damit er die Einsätze immer individuell anpassen kann.
Als ich dann anfing, alles bemaßt hatte und anfing zu sägen, merkte ich, dass ich für sowas mit der aktuellen TKS an eine imaginäre und nicht erwartete Grenze stiess.
Natürlich kann ich das ganze auch meiner Blödheit zuschreiben, sei es, wie es sei.
Da ich auch auf der Suche nach einem Abricht- und Dickenhobel war und da einen bestimmten fokussierte, habe ich den bezugnehmenden Händler einfach mal angeschrieben.
Da ich NICHTS umsonst haben will, sondern nur an guten, evtl. Vorzugspreisen interessiert bin, erhielt ich hier ein überaus reizvolles Angebot über eine Tischsäge als Komplettpaket zusammen mit dem Hobel, über das ich mich sehr freute.

So isses aber dann so, dass ich weder die neue Säge, noch die neue Abricht/Dickenhobelkombi irgendwie platziert bekommen hätte.
Also umbauen, aufräumen und vor allem den Gartengerätekrempel auslagern, dazu baute ich dann einen Gartengeräteschrank, der draussen Platz fand.
Die PTS10 ist auch sehr zeitnah noch verkauft worden, so dass ich jetzt nur noch überlegen musste, wie ich was am besten organisiere und stelle, wollte ich ja auch noch genügend Platz haben um mich bewegen zu können.

Da dieser Umbau nun nichts mehr mit Optimierung, sondern kompletter neuer Strukturierung zu tun hatte und ich vor Kurzem erst das Update 2.0 veröffentlichte, bekommt dieser Schritt jetzt den Titel "UPDATE 3.0".

Gartengeräteschrank

Mobile Schubladenschränke

Als die Gartengeräte weg waren, konnte ich loslegen:

Erstmal alles raus aus der Werkstatt, bis auf die beiden Werkbänke und die schweren Schubladenelemente. Alles, was an Wänden befestigt war, wurde entfernt.
Ich bin dann hingegangen und habe erstmal die Schubladenschränke gesäubert und dann jeweils 3 mobile Einheiten daraus gemacht. 2 Elemente mit je drei Schubladen und eines mit deren 4.
Die einzelnen Elemente wurden von mir lediglich gestapelt, untereinander verschraubt und dann kamen Schwerlastrollen drunter die vorderen davon feststellbar.
Auf die beiden niedrigeren sollten dann zukünftig jeweils die Bandsäge und der Band- und Tellerschleifer stehen.
Auf der höheren Einheit wird die Bohrmaschine mit dem Ständer Platz finden.
Und, halt, alles mobil, so dass ich die Einheiten noch bewegen kann, man benutzt ja meist eh nie alles auf einmal.

In die Schubladen verstaute ich dann wieder die Sachen, die auch vorher drin waren, nur anders organisiert und auch sehr ausgedünnt.
Man merkt bei solchen Aktionen halt immer wieder (zumindest geht es mir so) was man für Krempel aufhebt, nur weil man denkt, man brauche es mal irgendwann.
Dort, wo der Band- und Tellerschleifer draufstehen wird, kommen so z.B. in die obere Schublade auch nur das Zubehör dazu + andere Schleimittel hinein.
Bei dem Schrank mit der Bohrmaschine dann halt zu oberst nur Dinge, die mit Bohren, dazu noch mit dem Fräsen zu tun haben.
Und bei der Bansäge: na klar, alles was mit Sägen zu tun hat, also Bandsägeblätter, aber auch Stichsägeblätter, die kleinen für die Dekupiersäge, etc.
In alle anderen habe ich den Rest verteilt. Die schweren Sachen nach unten und das, was am meisten benutzt wird, weiter nach oben.

Die alte Werkbank, die ich aus dem nachlass meines Schwiegervaters noch hatte, wurde von mir abgeschliffen, abgehobelt und nochmals angeschliffen, um zuletzt mit Leinöl-Firnis eingeölt zu werden.
Für diese alten Hobelbänke zahlt man noch ein Heidengeld und warum, was gut ist, nicht weiter nutzen?!
Dazu dann noch mein "normaler" Werktisch und das wars eigentlich auch, was jetzt in der Werkstatt stand.

Die Handwerkzeuge wie Schraubendreher, Hämmer, Zangen, etc habe ich vorerst in ein bis zwei Kisten gepackt, um diese dann später wieder an der Wand zu positionieren.
In Ermangelung einer Säge zum Zuschneiden, verschob ich dies dann auf einen späteren Zeitpunkt, wenn die TKS zur Verfügung steht.

Holzschrauben, Schrauben, Muttern und anderen Kleinkram horte ich zukünftig in stapelbare Sortimentskästen, also diese Kleiteilemagazindinger.
Diese werden dann auch dann bald mit Rahmen und Auszug dann irgendo aufgehangen oder werden auch zur mobilen Einheit, mal sehen.
Für meine Elektrowerkzeuge stehen mir noch genügend Systainer von Makita zur Verfügung, so dass alles, ausser den Akkuschraubern in diesen Aufbewahrungsbehältnissen verstaut werden.

Alte Hobelbank aufgehübscht

Fast wie Weihnachten

Mit Fixtermin 10.3. sollte dann endlich die lang herbeigesehte Lieferung des neuen Equipments erfolgen.
ich hatte da aber die Rechnung ohne den Spediteur gemacht, denn dieser rief an, um mitzuteielen, dass das fahrzeug ausgefallen sei und man mir die Lieferung nicht zustellen können.
Das war für mich nicht akzeptabel.
Der Händler, in persona Herrn Hörchners hatte sich dann auch noch eingeschaltet und dann war man bei der Spedition dann doch in der Lage, mir die Lieferung zustellen zu können. Zwar erst spät abends, aber zumindest war der Tag gerettet.

Das Warten, bzw. die "Leiden" während des Wartens habe ich kurzerhand dokumentiert:

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Tags drauf konnte ich dann endlich die Säge aufbauen.
Damit fertig, gings dann daran, wieder Werkstatt sukzessive in einen aufgräumten Zustand zu bringen.

Natürlich gibt es von der Säge auch ein, wie ich finde, sehr aussagefähiges Vorstellungsvideo.
Abgesehen davon, dass ich scheinbar der erste bin, der diesen Sägetyp vorstellt, waren viele daran interessiert, eine Übersicht über die TS200 zu bekommen.
Diesem Wunsch bin ich natürlich gerne gefolgt!

Und so sieht die Werkstatt jetzt nach dem Umbau aus: