Appi-Mobil

HeidePark/Xanten

MÄNNERTOUR

Wie der Titel des Absatzes schon signalisiert, wurde diese Tour als Männertour, sprich als Vater/Sohn-Tour geplant.
Da meine Gattin Elfi nach ihrer Schulter-OP noch im Krankenstand weilt und die Sommerferien mein Sohn Timo wieder für zwei Wochen unser Feriengast ist, war guter Rat teuer. Wohin solls gehen? Solls überhaupt irgendwo hin gehen? Und wenn ja, wie lang?

Fragen Fragen Fragen....

Ich hatte eigentlich mal das Nachbarland Holland ausgesucht und wollte mit Timo nach der Abholung im Kreis Grevenbroich dann Richtung Holland u.a. mit dem Ziel Zandfoort an der Nordsee angehen.
Da aber Elfis Gesundheitszustand dies noch nicht zulies, bzw. ich doch noch mehr "Krankenpflegedienste" übernehmen wollte, kam alles ganz anders.

Ich holte Timo mit dem PKW am Sonntag, den 3.8. in Frimmersdorf ab und wir fuhren dann erstmal heim zu uns.

Im Vorfeld hatte ich Timo dann schon signalisiert, bzw. vorgeschlagen, mit ihm gerne in die Lüneburger Heide zu fahren. Hier, in der Nähe des Heide-Parks in Soltau hatte es einen Campingplatz mit allen Annehmlichkeiten.
Diesen buchte ich für die zeit vom 10. - 14.8., also war das erste Ziel klar. danach wollte ich spontan sein und auf der heimreise nach Frimmersdorf möglichst schon viele Kilometer zurückzulegen, damit die Weiterfahrt nach Hause nicht mehr ganz so lange dauerte. Dazu später.

LÜNEBURGER HEIDE
Am Sonntag kamen wir gegen 16h auf dem CP "Auf dem Simpel" an und bezogen die uns zugewiesene Parzelle. Diese hatte neben einem Stromanschluss auch separate Wasserver- und entsorgung und war großzügig bemessen, dazu noch gerade und eben, allerdings sehr kiesig, aber wir hatten ja unseren Vorzellteppich dabei, also alles in Ordnung.

Am Abend zog es uns in das Campingplatz eigene Restaurant, bzw. in den Biergarten davor. D das Wetter mitspielte, eine gute wahl, anschliessend nach dem Essen, sassen wir noch eine Weile vor dem WoMo und spielten "Shut the Box".

Dienstag wollten wir in den Heide Park, der nur ganze 800m vom CP entfernt ist. Für den heutigen Montag daher wollten wir mit dem Rad nach Soltau fahren, auf der Hinfahrt konnten wir eine kleine malerische Einkaufsgasse ausmachen. Diese war unser Ziel.
Also, rauf auf die Räder und die ca. 6km in Richtung Soltau gefahren.
Malerisch war es und wir liessen uns dann auch in einem Café nieder.
Dann irgendwann zurück zum CP, sowohl Timo als auch ich machten dann unser eigenes Ding und am Abend wurde gegrillt.

HEIDEPARK


Heute gings in den Heide Park.
Nach dem Kaufen der Tickets (Angebot 2 nehmen, 1 zahlen (43€)) gings zügig voran und alsbald standen wir im Park.
Wir entschieden uns zuerst mit dem Bimmelbahn durch den Park zu gondeln, um uns einen ersten allgemeinen Eindruck machen zu können und dann zu entscheiden, was wir zuerst in Angriff nehmen wollten.

Nach der Fahrt war klar...: Es geht zuerst in die Bucht der Piraten. Die grösste und gewaltige Attraktion: Die Krake, eine Achterbahn, die durch den Schlund der Krake (Freunde und Kenner der "Fluch der Karibik"-Reihe werden sich an den Sprung Jack Sparrows ins Maul des Kraken sicher erinnern) führte und das von oben im rechten Winkel rasant nach unten......!
Von aussen wars ok, aber einmal dringesessen.....ups....mein Magen rebellierte schon ordentlich, aber da musste ich nun durch.
Aber es war schon sensationell, ein Erlebnis der besonderen Art. Die Fahrt war zwar kurz, aber immens schnell, was die Geschwindigkeit anbelangt.

Nach der Krake besuchten wir noch einige Fahrgeschäfte, klein und gross, lamgsam uns schnell.
Selbst das Widwasserrafting machten wir mit, eigentlich auch recht lustig. Es ist schon klasse, was sich die Park-Architekten immer wieder einfallen lassen müssen, um die Kundschaft und zahlenden Gäste, ob groß, ob klein, immer wieder aufs neue begeistern zu können.

Das eigentliche Highlight aber war für uns beide, aber vor allem für mich als auch zukünftig bleibendem Eindruck "Colossos", die im Guinessbuch verewigte höchste und schnellste Holzachterbahn Europas mi einer Höhe von 60m und einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 120km/h.

Um ganz ehrlich zu sein, hab ich mir beim Hochfahren, kurz vor der ersten Abfahrt schon ins Hemd gemacht und dachte, nie lebend wieder zurückzukehren. Ich hatte echt sowas von Paranoia, dass ich kaum atmen konnte. Beim ersten Abflug nach unten hatte ich dann auch die Augen zu.
Ich war froh, als es vorbei war, ganz ehrlich.
Danach war mkir persönlich klar, dass ich nie wieder in eine Achterbahn einsteigen würde: NIE WIEDER.

Timo hatte mich auf dem Weg nach oben noch getröstet und ihm schien das nixchts auszumachen.....schön wenn man Spass haben kann und so unbedarft ist......*schluck*

Nach diesem aufregenden Tag wieder auf dem CP angekommen stand heute Abend ein Grillabend auf dem Programm. Die Betreiber richten immer Dienstags und Freitags einen Grillabend aus und da fanden wir passend, denn selber grillen wollten wir nach dem Tag nicht und einfach nur Brot mit Wurst wollte auch keiner von uns beiden.
So fanden wir uns rechtzeitig, um noch einen Platz zu ergattern, gg. 17:30 Uhr im Restaurant ein unsd saßen wieder da, wo wir schon am Sonntag sitzen konnten. Wir erderten beide spontan einen Grillteller, der mit einem Nackensteak und einer Bratwurst inkl. Pommes aufwartete und wirklich gut schmeckte. Und bedient wurden wir auch noch, also anstehen musste keiner!

Nach dem Essen gabs noch nen Absacker und irgendwann gings zurück zum WoMo......ein echt aufregender Tag ging zu Ende.

Den Mitwoch überspringe ich, denn da hatten wir beide keine Lust zu nix, also gehts mit der Abfahrt am Donnerstag weiter.

Heute also weiter und wie ganz zu Anfang des Reiseberichtes schon angedeutet, wollte ich schon möglichst viele Kilometer machen, damit die weitere Heimfahrt nach Hause für mich nicht mehr ganz so anstsrengend und lange sein sollte.
Doch wohin?
Ich überlegte und dann stand fest: An den Niederrhein und in die Region, in der meine Großeltern aufwuchsen und auch ich frühger als Kind öfter war, zumindest immer an irgendwelchen Feiertagen musste ich mit, wiel die Familie einen Ausflug machte.

Hier aber noch einige Bilder vom Heidepark:

XANTEN

Genau.....Xanten war das Ziel. Ich entschied micht hier für den WoMoPark Xanten und gegen den WoMo-Park Moyland, der nicht weit entfernt liegt.
Grund war für mich die etwas annembarere Infrastruktur drumherum.
Der Platz in Moyland ist toll, sehr groß und zum Entspannen oder für Treffen optimal. Wir aber wollten sowohl Ruhe, als auch die Annehmlichkeiten von Gaststätten und Restaurants. Vor Allem aber wollte ich Timo noch etwas bieten, das fand ich in Form des Archäologischen Parks in Xanten, der mit dem Fahrrad gut zu erreichen war.
Auch der Dom, wenn man ihn nicht kennt, ist sehenswert und da ich Timo noch ein wenig begeistern wollte, waren hier alle Möglichkeiten gegeben.

HEIMFAHRT

Heute, am Samstag gings dann dach dem Aufstehen weiter in Richtung Heimat.
Nachdem wir noch ein leckeres Abschiedsessen am Vorabend hatten und die Nacht auch gut schliefen, war der Urlaub, die Männertour, bald zu Ende.
Auf den 80km u8nd ca. anderthalb Stunden Fahrt nach Frimmersdorf, war alles recht unspektakulär.

Timo fand den Urlaub im WoMo aber klasse und auch ohne jeden Tag Programm haben zu müssen, war er begeistert, vor allem der Besuch in Xanten im Dom, aber auch im ArchäologischenPark, blieben ihm sehr nachhaltig in Erinnerung.

Gegen 11:30 kamen wir in Frimmersdorf an und alsbald setzte ich auch meine Fahrt gen Heimat fort.

Gegen 15 Uhr irgendwas war auch ich dann zu Hause.

Jetzt war auch der Urlaub für mich final vorbei und ich freute mich, endlich wieder meine Elfi in den Arm nehmen zu können und auch Conner bekam zur Begrüßung seine Streicheleinheiten.
Nach dem Ausräumen und kurz Reinemachen fuhr ich das Appi-Mobil wieder in seinen Unterstand.

Die Tour war klasse und es hat Spass gemacht mit Timo und ich denke, ihm hats auch gefallen.

So long, bis auf ein nächstes mal.