Appi-Mobil

Mittelrheintal

14. - 15.11. AM MITTELRHEIN UNTERWEGS

Endlich war es soweit.
Fast 5 Wochen nach dem Erhalt unseres neuen Wohnmobils fanden wir endlich die Zeit, eine Erprobungstour zu unternehmen.
Zwar nur für eine Nacht, aber immerhin konnten wir mal Allem entfliehen.

Am Samstagmorgen ging es gg. 10.30 Uhr los.
Über Frankfurt, vorbei am Flughafen, über Rüsselsheim und Mainz in Richtung Bingen.
Weiter ging es dann nach Bacherach, bevor wir zu unserem eigentlichen Zwischenetappenziel, St. Goar, wollten.

Ziel und Zweck sollte die Tour sein, das Fahrzeug kennenzulernen und die Alltagstauglichkeit zu erproben, auch fahrtechnisch.

Den Rhein entlang kamen wir nach Bacherach.
Ein Ort, der hauptsächlich vom Tourismus und vom Wein lebt. Ersteres konnten wir wahrnehmen, denn im November ist hier nichts los. Dort, wo sich sonst in den Sommermonaten die Besucher aus aller Welt durch die Gassen schieben, war absolut nichts los.

Wir stellten uns kurzerhand auf den Stellplatz "Sonnenstrand".
Hier standen in erster Reihe, quasi am Wasser des Rheins, einige Wohnmobile, ansonsten war nicht viel los.
Der benachbarte Campingplatz war geschlossen, es hatte auch den Eindruck, als sei der komplett dicht, das können wir aber nur mutmaßen.

SP Sonnenstrand

Rheinblick

In Bacherach schlenderten wir mit unserer Fellnase am Rhein entlang und scheinbar gab es so viel zu schnuffeln, dass Conner die ganze Zeit die Nase am Boden hatte.
Man merkt dem Ort das Alter schon an, bzw. kann man es sehen, es gibt viele alte Fachwerkhäuser und Überreste alter Stadtmauern und deren Türmen.
Oberhalb von Bacherach thront auf dem Berg die Burg Stahleck.

Burg Stahleck

Skulptur "Hugo, Brentano, Heine"

Heine:"Der Rabbi von Bacherach", Brentano:" Loreley-Gedicht: „Zu Bacharach am Rheine …“; Hugo:"Rheinreise"

„Der Rhein ist der Fluß, von dem alle Welt spricht und den niemand erforscht, den jeder
besucht und den keiner kennt, den man im Vorübergehen wahrnimmt und den man schnell
vergißt, den jeder Blick streift und der von niemandem geistig durchdrungen wird.“

So empfand der französische Dichter Victor Hugo im Jahr 1840 den Rhein.

Conner + Frauchen

Selfie

Nach unserem Spaziergang gings zurück zum Rapido und wir fuhren weiter.

Rapido 666F am Stellplatz in Bacherach

Nächstes Ziel: St. Goar

Hier stellten wir uns auf den öffentlichen Parkplatz gleich mal auf einen Parkplatz für Busse, was sollte ausserhalb der Saison schon an Reisebussen kommen?
Auch hier schlenderten wir durch die Gassen und hier ebenso das Bild, dass hier der Tourismus das Leben bestimmt. An diesem Samstagmittag gab es bis auf ein paar vereinzelte Spaziergänger keinerlei Tourigeschiebe wie sicherlich sonst.

Wir holten uns ersteinmal einen Kaffee auffe Hand (heute "Cafe to go") und spazierten kurz durch St. Goar.

Die beste Ehefrau der Welt holt Kaffee

Größte handgeschnitzte Kuckucksuhr der Welt

Durch die Gassen von St. Goar

Burg Rheinfels

Nachdem unser Rundgang durch St. Goar beendet war, konnten wir nun unserem eigentlichen Ziel des Tages entgegenfahren.
Wir wollten uns mit Freunden an einem Weingut in Stadecken-Elsheim treffen.
Das Weingut hat zwar keinen offiziellen Stellplatz, aber da wir Freunde des Hauses sind, können wir uns hinter dem Grundstückauf eine Wiese stellen.
Diesmal war auch ein Ehepaar aus Frankfurt mit Ihrem Ducato-Kastenwagen vor Ort und stand quasi neben uns.

Karte Weingut Hees

Domizil für eine Nacht

Wein, Wein und.........Wein

mit der Chefin des Hauses

Schankwirtschaft

Klein und Groß "Synchronliegen"

Weingut Hees, rechts unser WoMo

Weinberge des Weingutes

Nach einem absolut netten Abend mit viel Wein und leckerem Essen ging es dann zu Bett.
DAS ERSTE MAL IM WOMO ........... in neuen Betten, in neuer Umgebung des Reisemobils.

Ich hatte vorsorglich die Heizung auf 22Grad vorgeheizt und beim zu Bett gehen regulierte ich die CP+ auf 12°C runter, was für die Nacht reichen sollte.

Durch den langen Tag mit neuen Eindrücken und den leckeren Wein waren wir dementsprechend müde und lagen schnell im Bett.

Am nächsten Morgen stand fest: Eine mehr als nur 100%ige Verbesserung des Schlafkomforts, dessen waren wir uns einig. Jede Menge Platz zum Drehen im Bett, jeder konnte des Nachts auf die Toilette, ohne über den anderen zu klettern und durch die flachen Einzelbetten war auch das Aufstehen und wieder hinlegen einfach klasse. Dazu noch der Platz zum Umziehen, das Bad ist echt großzügig......... Kurzum: Alles gut, alles richtig gemacht, diesen Kauf werden wir nicht bereuen.
Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren morgens nach der Nacht im WoMo so fit aufgestanden zu sein, was mir meine GöGa auch bestätigte.

Gegen 10.00 Uhr, nach zwei Tassen Kaffee und der Gassirunde mit Wuff, ging es für uns wieder in Richtung Heimat.

Ein ereignisreicher Trip ins Rheintal nahm sein Ende.